Rentenpolitik im Zeichen frommer Wünsche

Meine Analyse der Resultate vom 7.3.2010 legt nahe, dass der Entscheid mit Blick aufs Portemonnaie gefällt wurde: Je weniger da drin ist, desto grösser die Neigung Nein zu sagen. Ob dieser intensive sozusagen gesamtschweizerische-kollektive Wunsch, dass der selbst geäufnete kleine Hort unangetastet bleibe und seinen Zins abwerfe, in Erfüllung geht? Man wird sehen. Irgendwie hat man den Eindruck, dass die naive Vorstellung, dass hier jeder, unabhängig von den andern, sein eigenes Eichhörnchen sei, noch immer weit verbreitet ist - man hat das BVG seinerzeit ja auch mit dem Argument verkauft, dass hier nicht wie bei der AHV umgelegt würde. Bloss ist Geld, dass man in dreissig Jahren bekommen soll, nie dasselbe.